Was Nicole Carrolls Rückkehr für CrossFit bedeutet

Anfangs Juni gab Nicole Carroll, Co-Leiterin «Training» von CrossFit, offiziell ihren Rücktritt aus dem Unternehmen bekannt. Dies, weil sie nach den problematischen Aussagen von Greg Glassmann ihre persönlichen Werte nicht mehr mit der Firma in Einklang bringen konnte. Nun kehrt sie zurück – und leitet damit einen wichtigen Heilungsprozess für CrossFit Inc. ein.



Bildcredit: CrossFit Games



Die meisten CrossFitterinnen und CrossFitter im deutschsprachigen Raum kennen Nicole Carroll wahrscheinlich von den Erklärvideos zu den Open. Denn fast immer nachdem ein neues Open Workout angekündigt wurde, gab die Co-Leiterin «Training» von CrossFit ihre persönlichen Tipps und Tricks für die Bewältigung desselben ab. Als Mitverantwortliche für die Ausgestaltung des CrossFit-Trainingsprogramms gehört sie zu den wahrscheinlich erfahrensten Fachleuten, wenn es um funktionelle Trainingsmethodik geht. Zudem zählt sie gemäss Morning Chalk Up zu den langjährigsten CrossFit-Mitarbeitenden und war massgeblich daran beteiligt, den Sport von einer Nischenerscheinung zu einem weltweiten Phänomen zu machen – ein Trainingssystem, das in 13’000 Affiliates in über 150 Ländern weltweit praktiziert wird.


Als Nicole Carroll am 7. Juni schweren Herzens verkündete, dass sie aufgrund der kontroversen Aussagen von Ex-CrossFit-CEO Greg Glassmann nicht mehr hinter dem Unternehmen stehen könne, ging die Nachricht als eine Art Schockwelle durch die Community. «Der Schmerz der schwarzen Bevölkerung wurde verhöhnt und die Hoffnungslosigkeit, die viele von uns angesichts dieser Vorkommnisse verspüren, wurde ignoriert», hielt Carroll damals fest. Und ging.



Neuer CEO, neuer Anfang

Gestern verkündete Nicole Carroll nun offiziell, dass sie zu CrossFit HQ zurückkehren werde. «Ich bin extrem beflügelt durch die Gespräche, die ich in den letzten Wochen mit dem neuen CEO Erik Roza führen konnte», betont sie. Mit jedem Gespräch habe ihr Optimismus neue Nahrung erhalten. «Ich sehe ein authentisches Streben nach einer gesunden und inklusiven Unternehmenskultur sowie nach Heilung von strapazierten Beziehungen.» Zudem sei es ein Anliegen aller Beteiligten zu erreichen, dass man wieder stolz auf den Namen CrossFit sein dürfe.

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