Es geht aufwärts: So sieht die Zukunft von CrossFit aus

Letzte Woche legte der neue CrossFit-CEO Eric Roza seine Pläne dazu dar, in welche Richtung er CrossFit künftig lenken möchte. Es stehen grundlegende Veränderungen an, die positiv stimmen.



Photocred: CrossFit Games



America first. Das ist nicht nur der dumpfe Slogan des amerikanischen Präsidenten, sondern schien lange Zeit auch das Motto der Marke CrossFit zu sein. Denn lange Zeit schien es HQ wenig zu interessierten, was mit der Community außerhalb der Vereinigten Staaten vor sich geht.



Das wird sich ändern. Letzte Woche fand die erste Ausgabe der sog. «Town Hall» statt. Dabei handelt es sich um eine quartalsweise stattfindende Online-Forumsveranstaltung, an der der CrossFit-CEO Fragen der Community und der Boxbetreiber beantwortet. «Wenn wir erfolgreich sind, denke ich, dass in fünf oder zehn Jahren 80 oder 90 Prozent der CrossFit-Fitnessstudios außerhalb der USA liegen werden», ließ Roza verlauten. Die Relevanz und das Potenzial der internationalen Functional-Fitness-Szene scheinen erkannt worden zu sein.



Grösser, besser, nachhaltiger


Ein zentrales Problem für Eric Roza ist die Tatsache, dass in den vergangenen Jahren der Eindruck erweckt wurde, dass die Marke CrossFit nicht wirklich am Erfolg ihrer Affiliates interessiert sei. «Meine Botschaft an alle hier lautet, dass wir bei CrossFit in euren Erfolg investieren. Wir werden diesen Kuchen auf der ganzen Welt immer größer machen, und ihr werdet ein wichtiger Teil davon sein.» Wenn die von CrossFit verfolgte Strategie aufgeht, würden in fünf oder zehn Jahren nicht mehr wie heute rund 100’000 Menschen im CrossFit-Ökosystem tätig sein – sondern eine halbe Million oder gar eine Million. «Und stellt euch einmal vor, wie viele Menschen wir dann gesünder, glücklicher und leistungsfähiger machen könnten», schwärmte Roza.



Hilfe für Boxen in Not

Die COVID-19-Pandemie hat CrossFit-Boxen aus der ganzen Welt teilweise hart getroffen. Man sei sich dieser Tatsache bewusst, betonte der CEO. Die Community müsse aber darauf vorbereitet sein, dass das Virus sehr wahrscheinlich noch bis Ende 2021 ein Problem darstellt. Danach skizzierte Roza einige wichtige Initiativen von CrossFit HQ: Das Hauptquartier wird u.a. einen «COVID Rx»-Fonds einrichten, um Mitgliedsorganisationen zu unterstützen, die während der Pandemie Probleme hatten. Roza: «Wir haben uns dazu verpflichtet und arbeiten jetzt mit unserem Verwaltungsrat an der Einrichtung dieses COVID Rx-Fonds.» Man definiere zwar immer noch die Eckpunkte, aber Roza hofft, dass man innerhalb von zwei Monaten oder gar früher werde einen Hilfe-Plan werde präsentieren können. Zentrales Ziel ist es zu versuchen, Fitnessstudios zu helfen, die aufgrund von COVID-19 geschlossen wurden.

Eine andere Maßnahme ist das Einrichten eines Athletenrates, der CrossFit HQ dabei helfen soll, den Sport und die Games weiterzuentwickeln. Mehr dazu liest du hier.

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